Schön Wohnen gehört immer mehr zum Lifestyle und dieser Trend betrifft alle Gesellschaftsschichten. Fakt ist jedoch, dass sich nur rund zehn Prozent der Wohnenden einen Innenarchitekten leisten, um sich in Wohn- und Einrichtungsfragen beraten zu lassen. In den meisten Fällen ist die Innenarchitektur und die Inneneinrichtung ein Flickwerk, denn nach dem Kauf eines Hauses oder einer Wohnung ist oft nicht genügend Geld vorhanden um sich die vorhandenen Wohnwünsche zu erfüllen. So entscheidet man sich zum Beispiel, mal eine neues Sofa zu kaufen, aber die alte Schlafzimmergarnitur zu behalten. Ist ein Kind unterwegs, dann kommt zuerst das Kinderzimmer an die Reihe, der Rest kann warten. Die Eingriffe werden also etappiert. Einrichtung in Raten.

 

«Wir nehmen eigentlich die Idee der Etappierung auf, setzen sie einfach ein bisschen anders um», meint Peter Zürcher, Gründer der Firma «beyoo» und heutiger Verwaltungsratspräsident. Der Kunde kann sich nämlich einen Finanzierungsplan errichten lassen, mit dem die Möblierung in Raten abgezahlt werden kann.  Eine Art Leasing-Vertrag für die Einrichtung. Die Kostenkontrolle ist ein wichtiges Thema bei einem «beyoo»-Projekt. «Es ist uns wichtig, das von dem Kunden vorgegebene Budget von Anfang an minutiös in unsere Überlegungen mit einzubeziehen», meint Peter Tischhauser, diplomierter Ökonom und Geschäftsführer der Firma «beyoo». «Es nützt nichts, wenn wir dem Kunden schöne Bilder präsentieren, deren Umsetzung er sich nicht leisten kann». Darum steht der «Lifestyle Rechner» in der Bedienungsleiste der Firmenhomepae auch vor der «Lifestyle Analyse», mit welcher der Wohntraum der Kunden eruiert wird. Die Lifestyle-Analyse besteht aus zwei Teilen. Beim ersten Teil handelt es sich um einen Fragebogen zu persönlichen Vorlieben, Hobbys, Wohngewohnheiten und grobe Angaben zum Objekt. Der zweite Teil besteht aus einer umfassendn Bildergalerie deren Inhalt mit den Prädikaten «kommt nicht in mein Haus» bis zu «muss ich haben» bewertet werden kann.

Visualierung als zentrales Element  
Die Analyse wird in einer Art Spinnendiagramm festgehalten. So können Schnittpunkte der verschiedenen Bewohner leichter ermittelt werden. Nach einem einmaligen Besuch der Kunden werden dann professionelle Visualisierung erstellt, die meist dem Wohnwunsch sehr nahe kommen. Dies zeigt die Gegenüberstellung von Visualisierung und Umsetzung auf dieser Seite. Analyse, Visualisierungen und eine Zusammenstellung der einzelnen Möbel und Komponenten werden dann in einer Broschüre übersichtlich zusammengefasst und diese dient als Grundlage für den Umsetzungsvertrag, der mit Unterschrift des Kunden ausgelöst wird. Ein wegweisendes Projekt! Die Idee von «beyoo» ist einleuchtend und nachvollziehbar. Warum es bis jetzt keine solche Wohntraum-Lösungen gegeben hat, führen die beiden Herren Peter Zürcher und Peter Tischhauser auf die Tatsache zurück, dass die Innenarchitekten sich oft zu sehr nur als Künstler sehen und den ökonomischen Aspekt zum Teil ganz aus den Augen verlieren. «beyoo» sieht sich ausschliesslich als Dienstleister. Die Innenarchitekten, mit denen das Unternehmen arbeitet, müssen sich weder selbst verwirklichen, noch sind sie sich zu Schade, dem Kunden anstatt der teueren Designermöbel auch einmal No-name-Produkte vorzuschlagen, damit das Budget eingehalten werden kann. Die Firma wurde im März 2010 gegründet und geht nun, nach einer erfolgreichen, dreijährigen Testphase auf den Markt. Mit Partnern wie etwa dem Möbelhaus Pfister, der Berner Kantonalbank und verschiedenen anderen Kontakten zur Einrichtungs- und Immobilienbranche verspricht das Projekt ein Erfolg zu werden.

Auch für potenzielle Wohneigentümer aus unserem alaCasa.ch Netzwerk könnte dieses Projekt interessant sein.
www.beyoo.ch Referenz: 
Das ideale Heim – Mai 2013